Mal etwas Humor: KOKO GUTER VOGEL

In Anbetracht eines Bildes, das einen Vogel beim Füttern der Jungen zeigt, scherzt die 10-jährige Koko in Gebärdensprache:

KOKO: „Das ich“ (und zeigt auf den erwachsenen Vogel).
Barbara: „Bist du das wirklich?“
KOKO: „Koko guter Vogel.“
Barbara: „Ich dachte, du bist ein Gorilla.“
KOKO: „Koko Vogel.“
Barbara: „Kannst du fliegen?“
KOKO: „Gut“ („Gut“ kann auch „ja“ bedeuten.)
Barbara: „Zeig es mir.“
KOKO: „Nachmachen Vogel, Clown.“
(KOKO lacht.)
Barbara: „Du neckst mich.“ (KOKO lacht.)
Barbara: „Was bist du wirklich?“
KOKO (lacht wieder und macht nach einer Weile die Zeichen): „Gorilla KOKO“.
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Anarchistische Transformation

Das demokratisch verwaltete patriarchal-kapitalistische System führt permanent Kriege – militärische Kriege aus geo-strategischen Gründen oder zur Rohstoffsicherung, Soziale Kriege gegen die eigenen Bevölkerungen und Ausplünderungs-Kriege gegen die Menschen (nicht nur im Globalen Süden), die der Sicherung des Transfers von Rohstoffen an hiesige Konzerne und in die mächtigen Staaten im Weg stehen. Alle diese Kriege haben Anteile, die sie auch zu Klima-Kriegen machen. Der Braunkohle-Abbau im
rheinischen Kohlerevier und in der Lausitz ist nur ein Punkt, an dem ein Klima-Krieg sich in der BRD besonders manifestiert. Und der Hambacher Forst ist der Punkt, an dem sich am deutlichsten eine radikale, anarchistisch inspirierte Ökologie-Bewegung neu formiert hat. Die Klimakriege und auch die anderen Ökokriege sind immer auch soziale Kriege, die sich gegen die Armen und gegen die (potentiell) widerständig lebenden Menschen richten.Diese Kriege drohen die Lebensgrundlagen auf der Erde soweit zu zerstören, dass nach dem Zusammenbruch des patriarchal-kapitalistischen Systems keine emanzipatorische Alternative mehr möglich sein könnte.
Es gilt jetzt zu handeln. Es hat unserer Überzeugung nach keinen Sinn, dabei auf demokratische Reformen zu setzen. Die Demokratie ist ein auf den Kapitalismus zugeschnittenes Herrschafts-System. Sie kann das patriarchal-kapitalistische System also nicht überwinden. Wir müssen also Perspektiven entwickeln, wohin gesellschaftliche Entwicklung gehen soll, und welche Schritte jetzt sinnvoll sind, eine anarchistische Transformation vorzubereiten.

Vegane Hambi-Soli-Schlemmerzeit im U-Laden: Samstag, 22.9, 16 Uhr

Am Samstag, den 22.9. startet eine Demo für den Hambacher Forst um 12 Uhr ab Hauptbahnhof Bremen.

Daher fällt an diesem Tag unser Brunch um 11 Uhr aus. Doch dafür erwartet Euch um 16 Uhr eine vegane Hambi-Soli-Schlemmerzeit.

Kinoabend: BRAND III, 21.9, 19 Uhr


BRAND III Widerstand im reichen Land, 120 min

Präsentiert von der KlimagruppeBremen im Umsonstladen, Gastfeldstraße 104, Freitag, 21.9, 19 Uhr

Eine Reise im Rheinischen Braunkohlenrevier und eine Denkreise zum Kern der ökologischen Krise. Eine Film-Trilogie über Fossiles Wirtschaften, Braunkohle, Klimapolitik und den Widerstand im Rheinischen Revier. Jeder der drei Filme ist eigenständig. In der Trilogie ergeben sie ein neues Ganzes und vertiefen sich gegenseitig. Von Susanne Fasbender in Kooperation mit dem Hambacher Forst Filmkollektiv.

Im November 2012 beendete ein Aktivist mit einer aufwändigen Tunnelverschanzung im Hambacher Forst die Stille um die seit 1972 betriebene Abholzung dieses ehemals gigantischen Waldgebietes im Städtedreieck, Köln, Düsseldorf und Aachen. Weit über die lokalen Grenzen hinaus wurde dadurch die Rodung der uralten Hambacher Wälder durch den Energiekonzern RWE bekannt. Heute stehen nur noch 10% dieses Waldes. AktivistInnen verschiedener Gruppen hatten es sich zur Aufgabe gemacht, das Rheinische Braunkohlenrevier zu einem Kristallisationspunkt für den Kampf gegen Kohleverstromung zu machen. 5 Jahre später waren im Sommer und Herbst 2017 zusammen über 10000 Menschen an Protestaktionen rund um die Tagebaue beteiligt.
Susanne Fasbender blickt In BRAND III zurück auf erste Klimacamps im Rheinland, besuchte engagierte BürgerInnen gegen Gesundheitsschäden durch Braunkohleverstromung und erzählt die Geschichte der Waldbesetzung im Hambacher Forst. Sie hat in Kooperation mit dem Hambacher Forst Filmkollektiv über mehrere Jahre einige der vielen Ereignisse des Widerstandes begleitet, um diese individuellen Grenzüberschreitungen nicht nur zu dokumentieren, sondern ihnen einen Raum zu geben, in dem dahinter liegende Konzepte erklärt werden und persönliche Gedanken zu Wort kommen. AktivistInnen sprechen von Taktiken und Motivation, von ihren Erfahrungen damit, im Wald zu leben und sich gleichzeitig mit ihrem
Kampf für eine lebenswerte Zukunft einer antiökologischen Aufstandsbekämpfung mit unsicherem Ausgang auszusetzen.
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Mal ein Rezept: Schlummertrunk

Für Entspannung und Gelassenheit in aufreibenden Zeiten:

1 Handvoll Mandeln (oder bereits gemahlen)
250 ml Wasser oder Pflanzenmilch
4 entsteinte Datteln
1 EL (gehäufter) schwach entöltes Kakaopulver

Mandeln mixen, Flüssigkeit hinzugeben und alles pürieren. Dann Datteln und schließlich den reinen Kakao hinzugeben und mitpürieren.



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