Landwirtschaft und Massaker

Gerade haben wir mit dem Via-Campesina-Tag einem Massaker an Bäuer_innen gedacht, da findet schon wieder eins statt, am 20.04.2017:

Zehn Tote bei Massaker an Landlosen in Brasilien
Opfer in ihren Behausungen hingerichtet. Mutmaßlich Großgrundbesitzer und Holzmafia entsandten Auftragsmörder. Seit Jahren Landkonflikte in der Region.
Siehe Artikel von Mario Schenk bei „amerika21″:
amerika21.de/2017/04/174714/massaker-landlosen

Wir bleiben auch noch am Thema der Landlosen, Adivasi und Bäuer_innen dran, die um eigentlich „unser aller“ Lebensgrundlagen kämpfen.

Am Mi. 10.5. 19:00 wird zuerst La Via Campesina in Indien in einem Kurzvortrag vorgestellt. Und um 20:00 gibts die Film-Doku: Millions can Walk. Jan Satyagraha – Marsch der Gerechtigkeit (2014).

Ein (weiterer) Teil des Buches „Befreiung vom Geld und Eigentum! Und warum das noch lange nicht reicht!“, das bald veröffentlicht wird, thematisiert die globale Landwirtschaft. Sie formte sich über Jahrhunderte durch technologische Kampagnen wie die „Grüne Revolution“, die koloniale und neoliberale Politik der Weltmarktöffnung und einen immerwährenden Landraub. Dadurch wurde sie selbst zu einem Krisenfaktor, statt Ernährung zu gewährleisten. Jetzt erleben wir nicht-umkehrbare Umweltzerstörung sowie den Hunger immer größerer Teile der Weltbevölkerung. Um das zu durschauen, ist zuerst ein genauer Blick nötig. Dann aber lassen sich die Versprechen von Gentechnik und Agrar-Lobby leicht widerlegen. Der ganze Text zum Thema findet sich in book / Band 2, Seiten 144-56 auf:
we.riseup.net/geldundeigentumabschaffen