Anarchistische Transformation

Das demokratisch verwaltete patriarchal-kapitalistische System führt permanent Kriege – militärische Kriege aus geo-strategischen Gründen oder zur Rohstoffsicherung, Soziale Kriege gegen die eigenen Bevölkerungen und Ausplünderungs-Kriege gegen die Menschen (nicht nur im Globalen Süden), die der Sicherung des Transfers von Rohstoffen an hiesige Konzerne und in die mächtigen Staaten im Weg stehen. Alle diese Kriege haben Anteile, die sie auch zu Klima-Kriegen machen. Der Braunkohle-Abbau im
rheinischen Kohlerevier und in der Lausitz ist nur ein Punkt, an dem ein Klima-Krieg sich in der BRD besonders manifestiert. Und der Hambacher Forst ist der Punkt, an dem sich am deutlichsten eine radikale, anarchistisch inspirierte Ökologie-Bewegung neu formiert hat. Die Klimakriege und auch die anderen Ökokriege sind immer auch soziale Kriege, die sich gegen die Armen und gegen die (potentiell) widerständig lebenden Menschen richten.Diese Kriege drohen die Lebensgrundlagen auf der Erde soweit zu zerstören, dass nach dem Zusammenbruch des patriarchal-kapitalistischen Systems keine emanzipatorische Alternative mehr möglich sein könnte.
Es gilt jetzt zu handeln. Es hat unserer Überzeugung nach keinen Sinn, dabei auf demokratische Reformen zu setzen. Die Demokratie ist ein auf den Kapitalismus zugeschnittenes Herrschafts-System. Sie kann das patriarchal-kapitalistische System also nicht überwinden. Wir müssen also Perspektiven entwickeln, wohin gesellschaftliche Entwicklung gehen soll, und welche Schritte jetzt sinnvoll sind, eine anarchistische Transformation vorzubereiten.