Elfte Veranstaltung zum Buchprojekt ‚Befreiung vom Geld und Eigentum … und warum das noch lange nicht reicht‘

Die Anarcho-Primitivist*innen wollen zurück zu einer auf Sammeln und Jagen basierenden Gesellschaft. Die Leute um Mark Boyle, ‚the moneyless man‘ haben sich nach Geld und Tausch 2016 auch von der Technologie verabschiedet und setzen im ‚Freien Haus‘ auf agraische Selbstversorgung. Andererseits hat der neo-marxistische ‚Akzelerationismus‘ auch unter Anarchist*innen Anhänger*innen gefunden und damit ein völlig unkritischer, patriarchaler Fortschritts- und Machbarkeitsmythos, der die ökologischen Zerstörungen zwar thematisiert, aber ihre Konsequenzen nicht sehen will.

Wir freuen uns auch über kontroverse Auseinandersetzungen um unsere Position, die konsequent und radikal sowohl Technologiefetischismus als auch das zurück zur Natur ablehnt. Wer will sich schon ein AKW, Amazon-Lager oder einen industriellen Landwirtschaftsbetrieb von unten wiederaneignen? Niemand der noch bei Sinnen ist.