Archiv der Kategorie 'Allgemein'

Freier verpisst euch!

Freier

Frauen sind keine Ware und sie sind nicht für die Bedürfnisse der Männer auf der Welt. Egal, ob es die „netten“ oder die „perversen“ Freier sind, sie sind sexistisch und häufig auch rassistisch.

Manch einer denkt doch bei „Thai“ nur ans Fressen oder Vögeln. Eine genervte Bremerin verdeutlicht ihren Standpunkt mit einem Plakat.

Mal ein Lied: für frau dr. a

für frau doktor a. ist dieses lied
und alle frauen, denen frau nicht ansieht
daß sie ein mann sind — im kopfe
ein lied für alle frauen, die im männerstaat
auf hohen posten sitzen
und damit die männerherrschaft stützen
und deren herrschaft stützen
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Utopia

Mi 29.8.‘18 19:00 im Umsonstladen, Gastfeldstr. 104
Vortrag: Utopia – utopische Entwürfe und gelebte Praxen zur Befreiung vom Geld und Eigentum

Der Begriff Utopia wurde von Thomas Morus geprägt. Utopien und Praxen zur Befreiung von Geld und Eigentum aber sind so alt, wie diese Herrschaftsstrukturen. Im Buchprojekt werden viele Beispiele aus über 2.500 Jahren widerständiger Kulturgeschichte beschrieben und diskutiert. Diese Utopien und Praxen beinhalten noch heute viel Potential für radikale gesellschaftliche Aufbrüche. Aber längst nicht alles, was erdacht und umgesetzt wurde, war und ist emanzipatorisch.
Einige der interessantesten Utopien und Praxen (nicht nur aus den Metropolen) werden kurz vorgestellt. Es soll auch Raum sein, darüber welche Anregungen sie uns heute noch bieten können, zu diskutieren.
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Rosalies Gedankenfänger

Eine junge Obdachlose, kindlich, aber auch tiefgründig in ihrer Art, setzt sich im Gefängnis schreibend mit ihrem Leben und der Welt auseinander und beschließt am Ende, das zu werden, was sie zutiefst verabscheut hat.
(Buch ist unter Texte zu finden)

„Später in meiner Zelle bewunderte ich den Besucher aus der Urzeit bis zum Sonnenuntergang. Ihm wäre es möglich gewesen die Flügel auszubreiten. Seine Kraft zu spüren und hinauszukreischen. Er hätte sich durch das Gitter am Fenster gezwängt und wäre dann in die Luft emporgestiegen. Ich kann nicht entfliehen. Die Backsteinmauern, der Stacheldraht und die Schlösser hindern mich daran.
Ich beschloss, keine Buchstaben in die Kladde zu schreiben, da ich fürchtete sie zu ruinieren. Doch dann kamen Sie in der Nacht. Also musste ich die Kladde aufschlagen und den ersten Strich setzen, um bei Ihnen sein zu können.“

07. Mai 2018: Erklärung zu Ellwangen

Zivilcourage ist notwendig, nicht kriminell – Solidarität mit dem Widerstand geflüchteter Menschen gegen Abschiebungen!

Erklärung von: Afrique-Europe-Interact, ATE (Association Togolaise des Expulsés // Togoische Vereinigung der Abgeschobenen, Sokodé/Togo), berlin postkolonial e.V., glokal e.V., Initiative Schwarze Menschen in Deutschland (ISD), No Stress Tour, Urgence Togo

(englisch und französisch: weiter unten auf https://afrique-europe-interact.net/1721-0-Ellwangen-Mai-2017.html)

Erklärung zu den Geschehnissen in der Landeserstaufnahmestelle (LEA) für Asylsuchende in Ellwangen anlässlich der Verhinderung einer Abschiebung
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